Frühchen haben oft zwei „Alter“ – das echte und das korrigierte. Beides darf da sein.
Was es bedeutet
- Korrigiertes Alter = Geburtsdatum + Wochen, die bis zum errechneten Termin fehlten.
- Viele Entwicklungsschritte werden eher am korrigierten Alter gemessen.
- Etwa bis zum 2. Geburtstag wird oft korrigiert betrachtet.
Was es im Alltag heißt
- Vergleiche mit Reifgeborenen sind selten fair.
- Meilensteine kommen oft – einfach in eurem Tempo.
- Notiert beide Daten, wenn ihr mit der Kinderärztin sprecht.
Wenn Sorgen bleiben
- Bei den U-Untersuchungen oder in der sozialpädiatrischen Sprechstunde Sorgen klar benennen.
- Frühförderung ist eine sanfte Unterstützung – kein „Etikett“.
Euer Kind hat seine eigene Zeit. Das darf so sein.