Eingewöhnung ist ein Beziehungsaufbau – nicht nur eine Organisationsfrage.
Vor dem Start
- Den Tagesablauf der Einrichtung verstehen und zu Hause angleichen, wenn es passt.
- Ein Übergangsobjekt (Kuscheltier, Tuch mit deinem Duft) erlauben.
- Eigene Termine in der Eingewöhnungszeit minimieren – ihr werdet beide Energie brauchen.
Während der Eingewöhnung
- Pünktlich und vorhersehbar holen – Verlässlichkeit baut Vertrauen.
- Abschiede klar gestalten: kurz, ehrlich, kein Wegschleichen.
- Tränen sind okay – auch deine.
Wenn es schwer bleibt
- Mit der Bezugsperson regelmäßig kurze Gespräche führen.
- Bei langer Belastung des Kindes: Tempo neu verhandeln, ggf. Kinderärztin oder Erziehungsberatung einbinden.
Eine längere Eingewöhnung ist kein Versagen – sie schenkt eurer Familie ein stabiles Fundament.