Ein Geschwisterkind verändert das gesamte Familiengefüge – das ist viel auf einmal.
Verbindung halten
- Eine kleine, exklusive Zeit pro Tag fest einplanen (10 Minuten reichen oft).
- Das ältere Kind mit kleinen Aufgaben einbinden – freiwillig, nicht als Druck.
- Gefühle benennen dürfen: „Du darfst manchmal wütend oder traurig sein.“
Alltag entspannen
- Routinen so weit wie möglich halten – Vorhersehbarkeit beruhigt.
- Besuche steuern: nicht jeder muss zuerst das Baby sehen.
- Geschenke „vom Baby“ für das Geschwisterkind können den Empfang erleichtern.
Wenn es schwer bleibt
- Rückfall in jüngere Verhaltensweisen ist normal und meist vorübergehend.
- Bei großer Belastung: Erziehungsberatungsstelle oder Kita-Bezugsperson einbeziehen.
Es darf eine Weile holprig sein – das macht euch keine schlechte Familie.